Nachgefragt bei Jessica Vargas Harris von SIGOS GmbH

 

Welche Position nehmen Sie im Unternehmen ein? Bitte stellen Sie sich kurz vor. Wie heben Sie sich im Recruiting und der Betreuung von IT-Bewerbern von anderen Unternehmen ab?

Das Recruiting Team bei SIGOS besteht aus drei Frauen mit vielfältigem Ausbildungs- und Erfahrungshintergrund sowie unterschiedlichen Sprachkenntnissen. Jede Stelle und jede/r Bewerber/in wird individuell und persönlich durch eine von uns betreut. Die Bewerber haben somit eine konkrete Ansprechpartnerin, an die man sich mit allen Fragen rund um die Stelle, das Unternehmen, die Abteilungen und Teammitglieder sowie den Bewerbungsprozess jederzeit wenden kann.

Nachgefragt bei Jessica Vargas Harris von SIGOS GmbH weiterlesen

Nachgefragt bei Mathilde Niemeyer von Oelschläger Metalltechnik

Welche Position nehmen Sie im Unternehmen ein? Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Mathilde Niemeyer. Ich habe im Zeitraum 2008-2011 meine Ausbildung als Industriekauffrau bei der Firma Oelschläger Metalltechnik absolviert und bin seither im Bereich Personal eingesetzt. Die vielseitige und abwechslungsreiche Arbeitsstruktur zeichnet sich in meinem Aufgabenbereich ab, sodass ich u. A. im Recruiting, internen Personalentwicklung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie in jeglicher administrativer Personalarbeit tätig bin.

Was können IT-Bewerber von Ihrem Unternehmen erwarten? Was sind die Besonderheiten Ihrer Unternehmenskultur?

Nachgefragt bei Mathilde Niemeyer von Oelschläger Metalltechnik weiterlesen

Professionelle E-Mail Adressen bei Bewerbungen

Sie kennen den Wunsch: „Bewerbungen bitte ausschließlich per E-Mail.“ Eigentlich ein gute Sache, – das spart Zeit, Papier- und Portokosten. Die elektronische Bewerbung gehört im digitalen Zeitalter zum guten Ton. Sie selbst haben schon seit Jahren einen Freemail-Account, wahlweise bei Yahoo, GMX oder Google und nutzen diesen für ihre Bewerbung. Und trotzdem klappt es nicht mit dem Job? Dann wird es Zeit für Ihre eigene, professionelle E-Mail-Adresse.

Der erste Eindruck zählt

Ihre Referenzen können erstklassig sein, Ihre Qualifikationen außer Frage stehen, – doch eine Freemail-Adresse gibt Ihnen stets den Anstrich mangelnder Professionalität. Ihre Mitbewerber haben möglicherweise genau dieses kleine aber feine Detail erkannt und ziehen so an Ihnen vorbei.

Professionelle E-Mail Adressen bei Bewerbungen weiterlesen

Die Jobsuche der Millenials

Die Generation der nach 1980 Geborenen, die Millenials, ist gut ausgebildet und verfügt über eine hohe Technologieaffinität. Mit den Millenials hat sich auch eine neue Arbeitsweise und -kultur und somit auch eine neue Art der Jobsuche etabliert. Neben einem größeren Streben nach Selbstbestimmung und -verwirklichung und dem Wunsch nach Work-Life-Balance hat diese Generation ein ganz anderes Selbstverständnis im Umgang mit Online-Medien als ältere Generationen.

Besonders im Social Web fühlen sich die Millenials zuhause. Facebook, Twitter und Google+ im Privaten sowie LinkedIn und Xing im Berufsumfeld gehören zum natürlichen Tagesablauf, um sich mit Freunden, Familie und Kollegen zu vernetzen. In der Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen nutzen durchschnittlich 98% das Internet privat zumindest gelegentlich. Dabei sind die Nutzer gleichzeitig Konsumenten und Produzenten von dynamischen Inhalten. Dieser Trend lässt sich auch an den immer weiter steigenden Mitgliedszahlen in den Social Networks ablesen. So hatte Facebook beispielsweise Ende 2012 mehr als 25 Millionen Nutzer allein in Deutschland. Einen großen Anteil des Nutzungsvolumens nimmt dabei auch der mobile Zugriff über Smartphones oder Tablets ein. Dieser Trend ist stark steigend, mobile Internetnutzung gewinnt immer mehr Boden gegenüber PCs oder Laptops.

Oftmals verschwimmt auch die Trennung zwischen Privatleben und Arbeit, da die Millenials durchaus bereit sind, mehr Leistung zu bringen, wenn beispielsweise Weiterbildung und flexible Arbeitszeitmodelle durch die Unternehmen gefördert werden. Diese Faktoren sind mittlerweile im War for Talents ausschlaggebend, wenn es um die Rekrutierung hoch qualifizierter Mitarbeiter geht. Somit sollten Unternehmen neben einem guten Personalmanagement und damit verbundenen Rekrutierungsstrategie auch auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen können.

Durch die starke Internetnutzung verschiebt sich auch die Jobsuche ins Internet. Online-Jobbörsen, vor allem spezialisiert auf bestimmte Branchen oder Experten-Gebiete, sind auf dem Vormarsch. Gerade IT-Spezialisten oder IT-affine Jobsuchende verlassen sich auf Online-Jobbörsen, um passende Stellenangebote zu finden. Unternehmen sollten deshalb besonders stark darauf achten, dass ihre Rekrutierungsmaßnahmen auch auf Online-Kanäle abgestimmt sind, um die jüngeren Generationen zu erreichen und Millenials an sich zu binden.

Fachchinesisch vermeiden

Fachinesisch Fachabteilungen ITSie sind Experte auf Ihrem Gebiet, und das zeigt sich auch in Ihrer Sprache. Sie kennen sich aus mit den sogenannten „three-letter words“ wie ERP, SQL, CRM, VPN, GUI, API, CIO, CPS und IDF. Wenn Sie mit diesen Begriffen auf Ihre Kollegen aus den Fachabteilungen – etwa Entwicklung, Produktion, Vertrieb oder Verwaltung – zugehen, werden Sie in viele fragende Gesichter schauen. Versuchen Sie deshalb, in die Haut Ihrer Zuhörer zu schlüpfen und Ihre Expertise außen vor zu lassen. Denn die Fachabteilungen interessiert es wenig, was hinter den Kulissen in der IT passiert. Hauptsache sie funktioniert.

Es mag ernüchternd sein, wenn sich der Einkauf nicht dafür interessiert, wie Sie die Lieferanten in die Supply Chain einbinden und E-Procurement unternehmensweit einführen. Ihre Kollegen wollen nur wissen, wie sich das auf die Einkaufskosten auswirkt. Es ist schade, dass der Vertrieb keine Zeit hat, sich erklären zu lassen, wie das Virtual Private Network für seine Echtzeit-Auftragsbearbeitung über das Notebook funktioniert. Aber so ist das: Jeder möchte seine Zeit sinnvoll nutzen, und da befassen sich die Fachabteilungen lieber mit ihrem Tagesgeschäft. Die IT ist für sie nur dann wichtig, wenn sie nicht funktioniert, denn dann werden sie massiv in ihrer Arbeit behindert. Sie ist also nur Mittel zum Zweck.
Vor allem die Support-Mitarbeiter sollten sich das zu Herzen nehmen, denn sie haben ständig mit Menschen zu tun, die ein technisches Problem haben. Die wollen nicht wissen, warum etwas nicht funktioniert – außer natürlich es trägt künftig zur Vermeidung des Problems bei – sondern wollen nur, dass alles einwandfrei läuft. Es bringt also nichts, ihnen zu erläutern, dass der Server wegen einem Denial-of-Service-Virus down ist, sondern sie wollen wissen, wann der Server wieder erreichbar ist und welche Alternativen sie in der Zwischenzeit haben. Fachchinesisch vermeiden weiterlesen