Karriere als IT-Experte: Situationen und Chancen auf dem Markt

Der Fachkräftemangel hat Deutschland im Griff – und gerade IT- und Technologie-orientierte Stellen sind in der Bundesrepublik, die Jobs, die am schwersten zu besetzen sind. Die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt und ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung, weil qualifizierte Mitarbeiter fehlen, die die anstehenden Aufgaben bewältigen können.
Unser Partner richtiggutbewerben.de gibt Ihnen einen aktuellen Überblick über Chancen und Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im Bereich IT:it-chancen

Zukunftschancen: Digitalisierung in jeder Branche spürbar!

Die Digitalisierung zeigt sich überall in unserer Gesellschaft. Selbst in Bereiche, die über Jahrzehnte hinweg eher handwerklich geprägt waren, hält technische Unterstützung Einzug: In der Autowerkstatt läuft ohne eine computergestützte Analyse durch den Mechatroniker fast nichts mehr, der Schreinermeister fertigt seine Skizzen, Zeichnungen und Vorlagen ebenfalls mittels Grafikprogrammen an und ohne IT-Unterstützung sind die allermeisten Logistikzentren aufgeschmissen.
Mit einer Ausbildung oder einem Studium im IT-Sektor landet man nur in den seltensten Fällen wirklich als Entwickler in einem Software-Unternehmen. Die wenigsten Angestellten im Bereich IT sind wirklich noch bei Software-Unternehmen angestellt: Online-Dienste, die Finanzwirtschaft, Medien- und Werbeagenturen und viele andere Sektoren benötigen heute festangestellte IT-Experten. Und suchen zur Zeit dringend nach qualifizierten Fachkräften.

Spezialisierungen: IT ist nicht gleich IT

Die Vielfalt in diesem Berufszweig ist riesig – um nur einige Beispiele zu nennen:

Java-Entwickler, PHP-Entwickler, Web-Entwickler, Software-Entwickler, .Net-Entwickler, Senior-Java-Entwickler, Front-End-Entwickler, Entwickler, Sharepoint-Entwickler, UI-Entwickler, Senior-.Net-Entwickler, App-Entwickler, C#-Entwickler, Senior-PHP-Entwickler, Senior-Software-Entwickler, Python-Entwickler, Senior-Entwickler, C++-, Entwickler, Front-End-Entwickler, SQL-Entwickler, Ruby-On-Rails-Entwickler, Dot-Net-Entwickler, JavaScriptEntwickler, ASP.Net-Entwickler, Senior-Web-Entwickler (Quelle: Indeed)

Und genau diese Spezialisierung ist auch zwingend notwendig, wenn man erfolgreich sein möchte. Natürlich sind Allrounder immer gefragt, aber die allermeisten Unternehmen wissen genau, was sie brauchen und suchen das Fachwissen in ganz bestimmten Bereichen. Der Klassiker, der am häufigsten gesucht wird, ist Java.
Ob Entwickler, Analyst, Support oder Berater: Sie sollten sich spezialisieren und ein Fachgebiet suchen. So gewinnen Sie nicht nur an Tiefe, sondern können sich bei Ausschreibungen um Stellen in diesem Bereich von Ihren Mitbewerbern absetzen. Spezialisten sind immer gefragt.

Gehaltsentwicklung: Es geht bergauf!

Gerade Freiberufler im Bereich IT haben es zur Zeit gut: Da steigt der Stundensatz deutlich. Aber auch Festangestellte können damit rechnen, dass die Gehälter steigen – so sieht es jedenfalls der Job Market Report 2016 von Dice. Wirklich hohe Gehälter erhalten zwar nur die oberen 11 Prozent der angestellten IT-Profis (mit einem Jahresgehalt von über 100.000 Euro Brutto im Jahr), aber auch der Durchschnittsverdienst kann sich sehen lassen – zumal gute und qualifizierte Technikexperten stark gefragt sind. Da bemühen sich die Unternehmen auch um Mitarbeiter, wenn sie einen geeigneten Kandidaten gefunden haben. Sie sollten sich also keinesfalls unter Wert verkaufen: Kennen Sie Ihren Wert, können Sie bei Gehaltsverhandlungen auch pokern.

Wo finden Sie Ihren Traumjob?

Sollten Sie zur Zeit auf der Suche nach einer passenden Stelle im Bereich IT sein oder eine berufliche Veränderung anstreben, können Sie drei verschiedene Wege gehen:

#1: Sie suchen einzeln auf den internen Karriereseiten Ihrer Wunschunternehmen. Jedes größere Unternehmen schreibt Stellen auch auf der eigenen Homepage aus oder betreibt ein Bewerbungsportal. Hier gestaltet sich die Suche allerdings zeitaufwändig, da Sie natürlich jede Adresse einzeln abklappern müssen.
#2: Allgemeine Jobbörsen und Karriereseiten bieten Millionen Stellenanzeigen – auch in Ihrem Bereich sind vermutlich viele Dabei. Sie sparen natürlich Zeit im Vergleich zu einer manuellen Suche, müssen aber immer noch stark selbst selektieren. Und bei falschen Suchbegriffen entgehen Ihnen vielleicht gute Angebote.
#3: Für ITler ist die Jobsuche auf spezialisierten Jobbörsen für ihren Bereich am sinnvollsten. Die Jobsuche bei ictjob.de ist perfekt auf die Bedürfnisse von IT-Experten ausgerichtet und bietet so eine weitaus einfachere Suche – mit höheren Chancen, das passende Angebot zu finden, da mehr und sinnvollere Suchfunktionen, speziell für den Bereich IT, in die Suche eingearbeitet sind.

Fazit:

Die Chancen als IT-Experte stehen derzeit gut: Wenn Sie bereits in diesem Bereich tätig sind, sollten Sie sich keine Sorgen um die Zukunft machen – aber auch nicht stehen bleiben. Spezialisieren Sie sich und sammeln Sie weitere Erfahrungen und Fachwissen. So können Sie nicht nur Ihren beruflichen Aufstieg voranbringen, sondern auch die Chance auf ein höheres Gehalt steigern. Die Digitalisierung wird nicht anhalten und der Bedarf wohl weiter steigen.

 

Ein Gastbeitrag von richtiggutbewerben.de: Die Bewerbungsexperten wissen ganz genau, worauf es bei der Jobsuche und Bewerbung ankommt.

Nachgefragt bei Jessica Vargas Harris von SIGOS GmbH

 

Welche Position nehmen Sie im Unternehmen ein? Bitte stellen Sie sich kurz vor. Wie heben Sie sich im Recruiting und der Betreuung von IT-Bewerbern von anderen Unternehmen ab?

Das Recruiting Team bei SIGOS besteht aus drei Frauen mit vielfältigem Ausbildungs- und Erfahrungshintergrund sowie unterschiedlichen Sprachkenntnissen. Jede Stelle und jede/r Bewerber/in wird individuell und persönlich durch eine von uns betreut. Die Bewerber haben somit eine konkrete Ansprechpartnerin, an die man sich mit allen Fragen rund um die Stelle, das Unternehmen, die Abteilungen und Teammitglieder sowie den Bewerbungsprozess jederzeit wenden kann.

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Nachgefragt bei Mathilde Niemeyer von Oelschläger Metalltechnik

Welche Position nehmen Sie im Unternehmen ein? Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Mathilde Niemeyer. Ich habe im Zeitraum 2008-2011 meine Ausbildung als Industriekauffrau bei der Firma Oelschläger Metalltechnik absolviert und bin seither im Bereich Personal eingesetzt. Die vielseitige und abwechslungsreiche Arbeitsstruktur zeichnet sich in meinem Aufgabenbereich ab, sodass ich u. A. im Recruiting, internen Personalentwicklung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie in jeglicher administrativer Personalarbeit tätig bin.

Was können IT-Bewerber von Ihrem Unternehmen erwarten? Was sind die Besonderheiten Ihrer Unternehmenskultur?

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web on wheels Berlin am 06.05.2014 und Hack&Jump München am 21.05.2014

Du suchst einen Partner für deine Abschlussarbeit, Praktika oder eine Festanstellung? web-on-wheels Berlin bringt Studenten und Professionals der Studienrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Informationswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Software Engineering etc. zu spannenden Arbeitgebern und eröffnet völlig neue Perspektiven für Deine Zukunftsplanung.

Der web-on-wheels Shuttle bringt Dich am 06. Mai 2014 zu den attraktivsten Arbeitgebern in Berlin. Einen Tag lang kannst Du Kontakte zu Entscheidern knüpfen, Unternehmen und deren Tätigkeitsfelder kennen lernen sowie Gleichgesinnte treffen. Ganztägiges Catering und ein Get-together mit Feierabendbier runden den Kurzausflug ab. Die Teilnahme ist kostenlos. Sichere dir jetzt Deinen Platz für die nächste web-on-wheels Veranstaltung!
web on wheels berlin 2014

Hack&Jump München ist eine Kooperationsveranstaltung von IT-Unternehmen, schnell wachsenden Startups und Bildungsinstitutionen in München, die in Form einer Bustour Studenten und Absolventen die Attraktivität und Perspektiven am Standort näher bringt. Die Veranstaltung findet am 21. Mai 2014 im Rahmen der Münchner Web Woche statt.
logo hack_jump muenchen 2014
Weitere Informationen zu Hack&Jump München gibt es auf der Website von job-shuttle.com.

Karriere im SAP-Umfeld

Die Karriere als SAP-Berater gilt schon seit längerem als eine der attraktivsten und lukrativsten in der IT, gleichzeitig sogar als eine der sichersten. Aber was sind eigentlich die Aufgaben von SAP-Beratern? Und welche Chancen haben dabei Quereinsteiger? Im Folgenden geben wir einen kleinen Einblick in den Alltag eines SAP-Experten.

SAP-Berater bilden im ersten Schritt die Schnittstelle zwischen Fach- und IT-Abteilungen eines Unternehmens, ob sie nun als interne oder externe Berater im Unternehmen eingesetzt werden. Deshalb sollten sie fundiertes IT- und BWL-Wissen mitbringen, um beide Bereiche verstehen, analysieren und dafür Konzepte entwickeln zu können. Wirtschaftsinformatiker bringen dafür meist die besten Voraussetzungen mit, da sie fundiertes Grundlagenwissen in beiden Bereichen haben. SAP-Experten analysieren bestehende Software-Systeme (SAP-eigene oder fremde), um dann die Optimierung bzw. Neuausrichtung hinsichtlich der aktuellen Gegebenheiten im Unternehmen durchzuführen. SAP-Berater müssen komplexe Zusammenhänge erkennen und unterschiedliche Module analysieren sowie kombinieren können. So sind zum Beispiel die Module zur Personalwirtschaft und zum Rechnungswesen sowie die zur Logistik und Warenwirtschaft eng miteinander verzahnt. Dabei sind auch Kenntnisse der jeweiligen Branche unabdingbar, da die SAP-Lösungen meist branchenspezifisch aufgebaut sind. Grundsätzlich werden SAP-Lösungen vorwiegend von größeren Unternehmen genutzt, da diese sehr komplex sind; meist zu komplex für kleine und mittelständische Unternehmen.

Obwohl SAP-Berater sehr gute Gehalts- und Aufstiegschancen haben, müssen sie im Gegenzug auch umfangreiche Kenntnisse und entsprechende praktische Erfahrungen in ihrem Fachgebiet mitbringen. Mathematisches und prozessuales Denkvermögen sind dabei eine große Hilfe. Somit haben auch Quereinsteiger eine Chance, die diese Kompetenzen mitbringen. Nicht nur Wirtschaftswissenschaftlicher und Informatiker sind in der SAP-Beratung tätig, sondern auch Juristen, Geisteswissenschaftler oder Soziologen. Diese erlernen die nötigen Kenntnisse meist im Rahmen von Weiterbildungen bzw. SAP-Zertifizierungen. Notwendig für externe Beratungsjobs ist dabei auch uneingeschränkte Reisebereitschaft. SAP-Projekte dauern oft mehrere Monate wenn nicht sogar Jahre, sodass auch Durchhaltevermögen ein wichtiges Attribut erfolgreicher SAP-Berater ist. Insgesamt können sich erfahrene SAP-Berater ihre Jobangebote meist aussuchen, da die Auswahl vielseitig ist.

Nachgefragt bei Nicole Gerhardt, Head of Human Resources der E-Plus Gruppe

Im Rahmen unserer Nachgefragt-Reihe stellen wir Personalverantwortlichen unserer Unternehmenskunden ein paar Fragen, die unsere Bewerber hinter die Kulissen des Unternehmens schauen lassen. Diese Woche haben wir uns mit Nicole Gerhardt, Head of Human Resources der E-Plus Gruppe in Düsseldorf unterhalten.

Logo E-Plus

Welche Position nehmen Sie im Unternehmen ein? Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Nicole Gerhardt und ich bin bei der E-Plus Gruppe verantwortlich für die Themen Führungskräfte- und Mitarbeiterentwicklung, Talentmanagement, Recruiting und Personalmarketing sowie für das operative Personalgeschäft. Die Position bekleide ich seit Oktober 2013, zuvor war ich zwölf Jahre in einem Mobilfunkkonzern in unterschiedlichen Managementfunktionen national wie auch international tätig.

Was können IT-Bewerber von Ihrem Unternehmen erwarten? Was sind die Besonderheiten Ihrer Unternehmenskultur?

Bei der E-Plus Gruppe zu arbeiten lässt sich in drei einfache Schlagworte zusammenfassen: denken, sagen und, vor allem, machen! Für jeden Einzelnen bedeutet das, Themen offen zu hinterfragen, Freiräume zu nutzen und eigenständig zu handeln. Der Arbeitgeber bietet attraktive Rahmenbedingungen, die das ermöglichen, erwartet aber auch einen verantwortungsvollen Umgang damit. Das Arbeitsergebnis ist, was zählt.

E-Plus Unternehmenszentrale Düsseldorf
E-Plus Unternehmenszentrale Düsseldorf

Spielen Social Media-Kanäle für Sie im Recruitingprozess eine Rolle? Wenn ja, welche?

Business-Netzwerke wie Xing und Linkedin spielen für uns eine bedeutende Rolle im Sourcing von Kandidaten und in der Vermarktung. Darüber hinaus gehen wir immer wieder neue Wege, folgen aber nicht unreflektiert jedem Personalmarketing-Trend. Wir orientieren uns strikt an den Bedürfnissen unserer Zielgruppen und testen unsere Ideen daher zunächst in Fokusgruppen z.B. bestehend aus Studenten oder Absolventen.

Gibt es für Ihre IT-Mitarbeiter spezielle Weiterbildungsprogramme und nicht-monetäre Anreize? Welche?

Wer bei der E-Plus Gruppe arbeitet, erfährt individuelle Förderung. Seine Stärken, Interessen und Potenziale werden im jährlichen Mitarbeitergespräch gezielt identifiziert und genutzt. Die Entwicklung unterstützend bieten wir ein breites Spektrum an Schulungen, Online-Trainings und Entwicklungsmaßnahmen wie etwa Mentoring, International Job Rotation oder Performer Coaching. Besondere Talente fördert das Unternehmen mit Spezialprogrammen wie beispielsweise dem International High Potential Program für herausragende Potenzialträger.

Herzlichen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!

Die Schweiz – IT-Arbeitsmarkt mit Zukunft

Der Schweizer IT-Arbeitsmarkt boomt bereits seit Jahren und immer mehr Unternehmen suchen Fachexperten auch auf internationaler Ebene. Mit ca. 8,1 Mio. Einwohnern und Bern als Bundesstadt und Hauptsitz der schweizerischen Bundesbehörden, der Regierung und des Parlaments, ist das Land in 26 Kantone aufgeteilt. Außerdem gibt es vier offizielle Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.

Obwohl die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes ist, bestehen Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und der Schweiz. Die Großstädte Zürich, Basel, Bern, Genf, Lausanne und Winterthur sind wichtige Wirtschaftszentren. Besonders an der Schweiz ist auch, dass sie sich in Hinblick auf die internationale Politik neutral verhält und politisch sehr stabil ist.

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Bildquelle: Manfred Morgner unter CC-Lizenz BY-SA 2.0.

Der Schweizer IT-Arbeitsmarkt ist ein attraktiver Anziehungspunkt für IT-Fachexperten aus der ganzen Welt und besonders aus Deutschland, da das Lohnniveau und die Lebensqualität in der Schweiz sehr hoch sind. Dementsprechend sind aber auch die Lebenshaltungskosten entsprechend teurer. Die Schweizer Städte werden regelmäßig unter die besten auf globaler Ebene gewählt, wenn es um Lebensqualität und Sicherheit geht. Zugleich wird die Schweizer Wirtschaft als eine der stabilsten Volkswirtschaften weltweit gehandelt. Die deutschen Jobsuchenden konzentrieren sich meist auf den deutschsprachigen Teil der Schweiz, der die Zentral- und Ostschweiz umfasst; mit Städten wie Basel, Bern, Luzern, Zürich und Winterthur.

Große Bankenzentren mit entsprechenden IT-Jobs befinden sich in Zürich und Genf. Auch viele große internationale Organisationen und Verbände haben ihren Sitz in der Schweiz. So haben zum Beispiel die Vereinten Nationen (UN) und die Welthandelsorganisation (WTO) Büros in Genf. Die Möglichkeiten für IT-Experten gestalten sich also vielfältig und die ausgeschriebenen IT-Stellenangebote sind in den verschiedensten Branchen angesiedelt.

Verschaffen Sie sich in unserer Kategorie-Suche einen Überblick über die in der Schweiz zu besetzenden IT-Jobs und bewerben Sie sich jetzt!

Gehälter in der IT-Branche

Wer eine Schwäche für Informationstechnologie oder Telekommunikation aufweist und diese zu seinem Beruf gemacht hat, darf sich freuen. Angehörige dieser Branche sind auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt. Unternehmen sollen Fachkräfte aufgrund des angeblichen Mangels mit offenen Armen empfangen und die Gehälter Branchenfremde vor Neid erblassen lassen. Doch was ist dran an den Gerüchten? Wie viel verdient man in der IT-Branche wirklich?

Wer verdient wie viel?
Wie viel Gehalt jemand bezieht, kann nicht einfach so pauschal bestimmt werden, sondern hängt von vielen einzelnen Parametern ab. Es gilt den Ausbildungsgrad, die Berufserfahrung, die Position im Unternehmen sowie das Unternehmen selbst, die Arbeitszeit und eventuelle Zusatzzahlungen bei ausgezeichneten Leistungen zu beachten. Wer sich im Internet nach konkreten Zahlen umsehen möchte, kann das freilich gerne tun, doch sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen und sollten anhand der eben genannten Kriterien überprüft werden.

Entgeltanalyse 2013 der IG Metall

Das soll jedoch nicht bedeuten, dass man gar nichts über die Gehälter, die in der IT-Branche bezahlt werden, erfahren kann. Durchschnittswerte ermittelt beispielsweise die IG Metall bei der jährlich durchgeführten Entgeltanalyse, für die 2013 in etwa 32.000 Daten herangezogen werden. Im April wurden die Ergebnisse für das vergangene Jahr präsentiert. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Fachkräftemangel, der angeblich in der IT-Branche herrschen soll, sich nicht auf die Gehälter der Angestellten auswirkt. Dies wiederum sei ein Anzeichen dafür, dass es keinen Mangel gäbe bzw. dieser weit weniger schlimm ausfällt als angenommen. Denn normalerweise verhält es sich so, dass die Gehälter sehr stark steigen, wenn ein Mangel an Arbeitskräften vorhanden ist. Ein solcher Anstieg sei jedoch 2012 nicht zu beobachten gewesen, im Gegenteil, lediglich um durchschnittlich zwei Prozent erhöhten sich die Gehälter im Vergleich zum Vorjahr.

Zahlen, Daten, Fakten
Zudem zeigen die Ergebnisse der Entgeltanalyse, dass ITK-Beschäftigte mit Tarifvertrag eine Lohnsteigerung von 2,8 % erhielten, während jene ohne Tarifvertrag nur um 1,4 % mehr verdienten als im Vorjahr. Außerdem wurden Durchschnittswerte von Jahresgehältern genannt, die Projekt-Manager (ab. 50.000 Euro), Softwareentwickler (ab 40.300 Euro), Berater (ab 42.600 Euro) und Kundenbetreuer im Call-Center (ab 34.100 Euro) erhalten. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch für Absolventen bzw. Berufseinsteiger im Bereich Informatik: Diplominformatiker erhalten mittlerweile durchschnittlich 45.000 Euro brutto Einstiegsgehalt. Hier lässt sich eine deutliche Steigerung erkennen, denn vor fünf Jahren belief sich dieses noch auf 41.000 Euro. Vor allem für Einsteiger ist es wichtig zu wissen, wie viel Gehalt in der Branche üblich ist. Hierfür muss man jedoch noch mehr Parameter beachten als jene zuvor genannten. Das Bundesland, in dem man arbeiten möchte, kann beispielsweise auch das Gehalt beeinflussen. Wie sehr die Gehälter in den verschiedenen Städten und Regionen in Deutschland variieren, können Sie bei Gehaltsvergleichsseiten herausfinden.

Wo in Deutschland verdient man am meisten?
Der Westen ist, was das Gehalt angeht, dem Osten immer noch vorzuziehen. Selbiges trifft auch auf große Ballungsräume zu. Dort wird man mehr Geld bekommen als in kleineren Provinzstädten. „München ist eine der Städte, in denen IT-Experten sehr gut verdienen. Was Branchen angeht, entlohnen Industrien wie Automotive, Medizintechnik oder Maschinenbau ähnlich gut wie die ITK-Branche selbst“, kommentierte Juan Carlos Rio Antas, der im IG-Metall-Vorstand Zuständige für die ITK-Branche, die neuesten Entwicklungen.

catch-the-job Karlsruhe, 7. November 2013

Per Bus-Shuttle werden 100 Studenten und Absolventen am Mittwoch, den 07. November 2013 zu 13 hochkarätigen Unternehmen in Karlsruhe gefahren, wo sich die Teilnehmer in lockerer Umgebung einen ersten Eindruck über Berufsbilder, Karriere-Chancen und die Unternehmen selbst machen können. Wer konkret nach Jobs im IT-Bereich sucht – ob Praktika oder Festanstellung – wird hier mit Sicherheit fündig. Die Aktion ist für jeden Teilnehmer kostenfrei. Alle Infos bekommt ihr auf www.catch-the-job.de

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Web on Wheels am 30. Oktober 2013 in Berlin

Wir unterstützen dieses Jahr die Web on Wheels Veranstaltung am 30. Oktober 2013 in Berlin als Partner und freuen uns schon auf ein interessantes Event!

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Der Shuttle bringt Dich am 30. Oktober 2013 wieder zu zahlreichen IT-Unternehmen in Berlin. Einen Tag lang kannst du Kontakte zu Entscheidern knüpfen, Unternehmen und deren Tätigkeitsfelder kennen lernen und Gleichgesinnte treffen. Und so funktioniert’s: Kostenlos online anmelden, am 30. Oktober in den Job-Shuttle steigen und Deine Traumstelle in der IT finden. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es unter: www.web-on-wheels.de