Stellenausschreibung und Bewerbung – das perfekte Match!

Sie wissen unlängst, dass es bei einer Bewerbung darum geht, den Personaler davon zu überzeugen, dass man selbst der perfekte Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ist. Aber einfach blind darauf loszuschreiben und mit Hard Skills um sich zu werfen, ist nie der richtige Weg.

Das Matching muss stimmen!

Zu matchen heißt in diesem Sinne, die Stellenanzeige auszuwerten, entsprechend die Bewerbungsunterlagen auf die Anzeige anzupassen und auf das Unternehmen einzugehen.

„Mein einziger Anspruch ist es, Geld zu verdienen und besser bezahlt zu werden, als es jetzt der Fall ist.“

Wenn das Ihre Motivation ist, um sich zu bewerben, dann sind Sie damit nicht allein. Allerdings können Sie einen Personalverantwortlichen so nicht überzeugen. Es geht darum zu zeigen, aus welcher Motivation heraus Sie sich für eben dieses Unternehmen und diese Stelle entschieden haben – auch wenn Sie zunächst selbst nicht wissen, welche Motivation Sie haben.

So gelingt das Matchen zwischen Bewerbung und Stellenanzeige:

  1. Die Anzeige sorgfältig lesen.

Bei einer Stellenanzeige stellt sich nicht nur das Unternehmen selbst vor. Es wird ebenfalls auf die Tätigkeiten, beziehungsweise auf das Aufgabenprofil und auf das Anforderungsprofil eingegangen. Zwar sind nicht alle Punkte eines solchen Profils von gleicher Relevanz, dennoch sollte jede Auflistung beachtet werden.

An diesem Punkt beginnt bereits das erste Matchen. Fragen Sie sich selbst: Was davon kann ich? Welches Kriterium erfülle ich nicht?

Wenn Sie keine einzige Übereinstimmung zwischen sich selbst und den gesuchten Kriterien finden, dann können Sie sich zwar auf gut Glück bewerben – aber was möchten Sie dann anbieten? Seien Sie sich immer dessen bewusst, dass ein Arbeitgeber gezielt und nicht aus reinem Jux sucht.

ABER: Ihre Qualifikationen müssen nicht zu 100 % mit allen Suchkriterien übereinstimmen! Es geht darum, einen Großteil der Hard Skills sowie Soft Skills zu erfüllen und gleichzeitig mit Erfahrung glänzen zu können.

  1. Genau zum Unternehmen recherchieren.

Dank dem Internet ist es nicht mehr allzu schwierig, sich genau über ein Unternehmen zu informieren. Schauen Sie sich zunächst die Unternehmensseite genau an:

Was sagen andere Stimmen über das Unternehmen?

Hierbei zählen nicht nur Nachrichten oder Zeitungsartikel, sondern ebenfalls Stimmen und Meinungen von ehemaligen Mitarbeitern oder Praktikanten. Ebenso bieten verschiedene berufliche Netzwerke das Bewerten von Arbeitgebern an. Dort sollten Sie sich ebenfalls die Bewertungen ansehen.

Wenn für Sie der dort entstandene erste Eindruck überzeugt, dann informieren Sie sich über das Unternehmen selbst. Notieren Sie sich alle Punkte, von denen Sie sagen, dass Sie sich mit diesen Werten identifizieren können.

Was macht das Unternehmen aus?

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die ein Unternehmen auszeichnen: Möglich ist zum Beispiel: Traditions- und/oder Familienunternehmen, besondere Auszeichnungen, gesondertes Interesse für karitative oder ökologische Projekte, Mitarbeiterförderung, besonders erfolgreich auf einem bestimmten Gebiet oder, oder, oder.

  1. Den Lebenslauf in Einklang bringen.

Ein Lebenslauf bleibt so, wie er ist – ganz egal, bei welchem Unternehmen Sie sich auf eine Anstellung bewerben. Der Grund dafür ist ganz einfach, dass Sie Ihre Erfahrungen nicht ändern können. Zudem gilt es bei der Wahrheit zu bleiben, unabhängig davon, ob Lücken vorhanden sind.

Einen Personaler interessiert vor allem, wo Sie bisher gearbeitet haben und mit welchen Aufgaben Sie in diesem Zeitraum konfrontiert wurden. An diesem Punkt gilt es, eine kleine Übersicht von drei bis vier Bulletpoints zu erstellen. Je länger die Anstellung zurück liegt, desto weniger Bulletpoints sind notwendig.

Haben Sie an vielen verschiedenen und wichtigen Projekten teilgenommen, ist es ratsam, eine separate Projektliste mit den einzelnen Zeiträumen für jedes Unterfangen anzufertigen. Dadurch bleibt Ihr Lebenslauf übersichtlich.

In Bezug auf die verschiedenen EDV-Kenntnisse sollten Sie diese in den zusätzlichen Qualifikationen mit einbauen. Insofern diese Fertigkeiten im Rahmen einer Weiterbildung erworben wurden, gilt es ebenfalls die besagte Weiterbildung samt deren Zeitraum aufzuführen.

  1. Das Anschreiben auf die Stellenausschreibung anpassen.

Dieser Punkt klingt für viele zunächst so, als müssten Sie in einer Tabelle die Anforderungen und Fertigkeiten nebeneinander aufführen. Schließlich sieht dann der Personalverantwortliche direkt, was Sie alles können. Weit gefehlt.

Seien Sie sich bitte immer über Folgendes im Klaren: Ein Anschreiben an sich erläutert lediglich den Grund, warum Sie dem Personaler Unterlagen zukommen lassen. Gleichzeitig bietet es aber auch den Anreiz, sich alle zugesandten Bewerbungsunterlagen genauer anzusehen und Sie als geeigneten Kandidaten in Erwägung zu ziehen. Das heißt, dass vom Deckblatt über den Lebenslauf bis hin zu den Zeugnissen alles perfekt sein kann, es jedoch niemand bemerkt, wenn Ihr Bewerbungsschreiben nicht überzeugt.

Gleichwohl es viele Rezepte für das perfekte Anschreiben gibt, so richtig einig werden sich Personaler nicht darüber, wie es aussieht. Wichtig sind Individualität samt Bezug zu dem Unternehmen und der Stellenausschreibung.

Sie haben bereits eine Liste mit allen Skills, welche Sie von der Stellenausschreibung erfüllen. Zudem haben Sie eine Liste mit allen Aspekten, die Ihnen positiv an dem Unternehmen aufgefallen sind und einen Anreiz für die Bewerbung geben. Jetzt gilt es alles zu verschriftlichen und in Einklang zu bringen. Bedenken Sie auch bitte, dass es nicht nur um Ihre fachlichen, sondern ebenfalls um Ihre sozialen Kompetenzen geht.

Zum Beispiel: Es wird nach einem Webentwickler mit fundierten Kenntnissen in gängigen Web-Technologien wie zum Beispiel HTML, Javascript, Ajax und ExtJs gesucht. Gleichzeitig ist jedoch nicht ein Einzelgänger, sondern ein Teamplayer gefragt.

Beides kann wie folgt zusammengefasst werden:

[…] Im Rahmen meines Studiums an der XX Universität habe ich durch verschiedene Kurse sowie praktische Anwendungen die sichere Programmierung durch die Anwendung von HTML; Javascript, Ajax und ExtJs gelernt. Durch meine Praktika während des Studiums habe ich diese Fertigkeiten durch projektorientierte Teamarbeit festigen können. Dabei konnte ich besonders durch mein aufgeschlossenes und hilfsbereites Wesen überzeugen. […]

In diesem Absatz werden Erfahrungen, Hard und Soft Skills direkt mit dem Anforderungsprofil der Stellenausschreibung zusammengebracht. In gleicher Weise kann mit den Motivationspunkten für das Unternehmen verfahren werden.

Zum Beispiel:

Sehr geehrte/r Herr/Frau,

als Webdesigner mit vielseitiger Berufserfahrung suche ich nach einer neuen Herausforderung in einem international erfolgreichen Traditionsunternehmen wie XY, welches sich vor allem durch seine innovativen Produkte und nachhaltige Denkweise auszeichnet. […]

So werden ganz leicht verschiedene Aspekte des Unternehmens aufgeführt und bereits zu Beginn des Anschreibens sieht der Personaler, dass Sie sich nicht nur mit der Stellenausschreibung, sondern ebenfalls mit dem Unternehmen selbst auseinandergesetzt haben. Im Übrigen sollten Sie diesen Satz nicht einfach Copy-Pasten, sondern wirklich nur auf die Fakten eingehen, die das Unternehmen auszeichnen und die Sie interessieren.

Mit diesen einfachen Tipps gelingt es Ihnen ganz leicht, Ihre Bewerbung mit einer Stellenausschreibung zu matchen und damit den Personalverantwortlichen von sich zu überzeugen! Wenn Sie sich dennoch nicht sicher sind, ob und wie Sie sich am besten präsentieren, können Sie bei einem professionellen Dienstleiter Hilfe in Anspruch nehmen.

Professionelle E-Mail Adressen bei Bewerbungen

Sie kennen den Wunsch: „Bewerbungen bitte ausschließlich per E-Mail.“ Eigentlich ein gute Sache, – das spart Zeit, Papier- und Portokosten. Die elektronische Bewerbung gehört im digitalen Zeitalter zum guten Ton. Sie selbst haben schon seit Jahren einen Freemail-Account, wahlweise bei Yahoo, GMX oder Google und nutzen diesen für ihre Bewerbung. Und trotzdem klappt es nicht mit dem Job? Dann wird es Zeit für Ihre eigene, professionelle E-Mail-Adresse.

Der erste Eindruck zählt

Ihre Referenzen können erstklassig sein, Ihre Qualifikationen außer Frage stehen, – doch eine Freemail-Adresse gibt Ihnen stets den Anstrich mangelnder Professionalität. Ihre Mitbewerber haben möglicherweise genau dieses kleine aber feine Detail erkannt und ziehen so an Ihnen vorbei.

Versetzen Sie sich in die Lage des Personalchefs, der Ihre Bewerbungs-Mail erhält. Ein Blick auf den Absender verrät ihm sofort, dass Sie das Erstbeste – nämlich eine Freemail – gewählt haben. Dieser erste Eindruck kann indes entscheidend sein für das Bild, das er sich von Ihnen macht. Auch wenn Sie selbstständig sind, erwarten Ihre Kunden von Ihnen, dass Sie mit Ihrer E-Mail sich selbst repräsentieren. Gerade dies ist jedoch nicht der Fall, wenn Sie unter einer Adresse wie maxmuster@web.de, maxmuster@gmx.de o. ä. schreiben. Damit bewerben Sie im Endeffekt das Portal, von dem aus Sie versenden. Weder Sie noch der Adressat sind im Übrigen vor Werbeanzeigen in der Mail geschützt.

5 Gründe für Ihre persönliche E-Mail

Neben Seriosität und Professionalität sprechen noch weitere Gründe für Ihre persönliche E-Mail-Adresse:

  1. Hoher Wiedererkennungswert. Ihre personalisierte Mail-Adresse wird viel eher mit Ihnen persönlich in Verbindung gebracht und ist einprägsamer als eine Adresse von der Stange.
  2. Vollständige Kontrolle und Zugriffsrechte. Keine Selbstverständlichkeit bei einem Freemail-Portal, dessen Produkte und Angebote sich ändern können. Schlimmstenfalls betrifft das auch den gesamten Pool an Mails und Adressen.
  3. Mehr Möglichkeiten der Gestaltung. Mit einem professionellen E-Mail-Programm wie Outlook Express oder Mozilla Thunderbird stehen Ihnen Optionen für ein Maximum an Personalisierung zur Verfügung, besonders im Bereich der digitalen Signatur.
  4. Mehr Möglichkeiten der Verwaltung. Professionelle Mail-Programme sind sehr komfortabel, wenn es um Verwaltung und Archivierung von Mails und Kontakten geht.
  5. Mehr Sicherheit. Mit Ihrer persönlichen Adresse geraten Sie nicht so leicht in die Ziellinie professioneller Spammer, die sich besonders auf die verbreiteten Freemail-Adressen eingeschossen haben.

Von der Theorie zur Praxis

Der Weg zu Ihrer persönlichen E-Mail nach dem Muster vorname@nachname.de führt über die eigene Domain. Hierzu suchen Sie sich einen geeigneten Webhoster, der Ihnen Webspace und E-Mail-Postfächer zur Verfügung stellt. Es ist hilfreich, sich bei einem Vergleichsportal einen Überblick zu verschaffen, etwa auf www.mailvergleich.de. Gute Angebote mit ausreichend Speicherkapazität gibt es schon ab 1,50 € im Monat. So sehen Sie im Handumdrehen das Angebot an Postfächern, Speicherplatz bzw. zusätzlichen Optionen. Auch ein direkter Preisvergleich ist möglich.

Der Vorteil der bewährten Webhoster: Domainregistrierung und E-Mail-Einrichtung sind eng miteinander verzahnt, die einzelnen Schritte automatisiert und selbsterklärend. Ein weiteres Plus: möchten Sie zusätzlich eine eigene Website oder ein Blog hosten, ist auch das problemlos möglich. Nicht zuletzt können Sie, falls Sie mehr Speicher benötigen, jederzeit eine Update durchführen.

Haben Sie erfolgreich Ihre E-Mail-Adresse eingerichtet, benötigen Sie nur noch ein E-Mail-Programm, beispielsweise das kostenlose Mozilla Thunderbird. Die Installation auf Ihrem Rechner verläuft rasch und unkompliziert. Ihr Hoster bietet Ihnen in der Regel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie anschließend Ihr Mail-Konto mit dem Programm verknüpfen.

Fazit

In einer Zeit der stetig voranschreitenden Digitalisierung ist die eigene E-Mail eher die Regel denn die Ausnahme. Sie steht für Seriosität, professionelles Auftreten und macht Sie unabhängig von der Masse der werbefinanzierten Freemail-Anbieter. Auch die persönliche Präsenz wird im Web zunehmend wichtiger. Mit der eigenen Domain stehen Ihnen künftig alle Möglichkeiten der digitalen Präsentation offen, ganz gleich ob es sich um einen Webshop, ein Blog oder die eigene Website handelt.

ictjob.de als beste spezialisierte IT-Jobbörse 2014 ausgezeichnet

Pünktlich zur Messe Zukunft Personal 2014 war es wieder an der Zeit für die Auszeichnung „Deutschlands Beste Jobportale“

Die Dauerstudie von Crosswater und PROFILO untersucht die Bewerberzufriedenheit von allgemeinen und spezialisierten Jobbörsen und hat über die Jahre fast 30.000 Teilnehmer befragt.

Nachdem ictjob.de bereits 2013 bester Newcomer unter den Spezialjobbörsen war, warteten wir auf das diesjährige Ergebnis natürlich besonders gespannt. Die Umfrage zeigt über die Jahre, dass die Bewerberzufriedenheit bei spezialisierten Jobbörsen generell höher ist als bei den Generalisten – aber würde das auch dieses Jahr halten?

Um es kurz zu machen: JA! 2014 erreichte ictjob.de den 3. Platz unter den besten Jobbörsen für IT.

Damit ist ictjob auch mit Abstand die beste spezialisierte IT Jobbörse! Der nächste direkte Konkurrent belegt Platz 8 (die Plätze 1 und 2 belegen mit Kimeta eine Metasuchmaschine bzw. mit Stepstone ein Generalist).

ictjob beste IT Jobbörse

Wir belegen auch dieses Jahr Platz 1 bei der Nutzerzufriedenheit – unsere speziell für ITler konzipierten Jobsuche funktioniert eben!

Damit sich Arbeitgeber selbst davon überzeugen können, bieten wir nur noch bis 31.10.2014 ein spezielles Angebot zur Feier der Auszeichnung an!

Für weitere Informationen per E-Mail steht Ihnen auch gerne Daniel Paul zur Verfügung – oder rufen Sie Ihn gleich unter 0711 400 426 85 an, um mehr zu  erfahren!

Wir bedanken uns bei allen Nutzern, die eine Bewertung für ictjob.de abgegeben haben – und haben als kleines Dankeschön vorgestern direkt ein komplett neues Release mit vielen Verbesserungen an Funktionalität und Design veröffentlicht. Wir freuen uns auf Euer Feedback!

 

Das ictjob.de Release 2014/2015 – mehr Übersicht & neue Funktionen!

Gerade eben wurden wir auf der Zukunft Personal 2014 zum Besten Fachspezifischen IT-Jobportal gekürt und stehen auf Platz 1 in der Nutzer-Zufriedenheit – doch damit geben wir uns nicht zufrieden!

Während Daniel auf der Bühne die Auszeichnung entgegennahm, hat der Rest des Teams einen umfassenden Relaunch der ictjob.de Webseite vorgenommen:

Das neue ictjob 2014 / 2015

Nicht nur optisch sondern auf funktional wurde ictjob.de dabei umfassend erneuert. Die Anpassung für mobile Endgeräte von Website und allen Emails (z.B. Email-Alarm) erlaubt es IT Experten, von überall aus auf die passendsten Jobangebote zuzugreifen.

Außerdem haben wir das Bewerben und Anlegen eines Expertenprofils deutlich vereinfacht – Lebensläufe können nun ganz einfach per Google+ oder Dropbox angehängt werden.

Cloud Upload ictjob

Die verbesserte Navigation macht es für Personalverantwortliche noch einfacher und effizienter, Jobangebote einzustellen und nach geeigneten Kandidaten in unserer Experten-Datenbank zu Suchen. Neue Funktionen halten Sie immer auf dem aktuellen Stand Ihrer Ausschreibungen und der dafür eingegangenen Bewerbungen. Darüber hinaus wurde der Teilen der Jobangebote über Ihre Sozial Media Kanäle vereinfacht.

Arbeitgeber testen das neue ictjob.de bis 31.10.2014 zu Sonderkonditionen!

Für weitere Informationen per E-Mail steht Ihnen auch gerne Daniel Paul zur Verfügung – oder rufen Sie Ihn gleich unter 0711 400 426 85 an, um mehr zu  erfahren!

Wir freuen uns auf Ihr Feedback zum neuen ictjob.de!

 

Nachgefragt bei Anika Zeimke von Realtime AG

Welche Position nehmen Sie im Unternehmen ein? Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich bin seit 2013 unter anderem für den Bereich Human Resources bei der realtime AG tätig. Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Recruiting von SAP-Spezialisten aus dem Logistik-Umfeld. Mit Standorten in Langenfeld, Dresden, Hamburg, Konstanz und den USA gehört die realtime AG seit 1986 zu den etablierten SAP-Dienstleistern. Als langjähriger SAP-Partner berät die realtime AG mittelständische und Großunternehmen aus den Branchen Konsumgüterindustrie, Pharma/Chemie, Stahl und Maschinenbau. Das Unternehmen beschäftigt rund 65 Mitarbeiter.


Was können IT-Bewerber von Ihrem Unternehmen erwarten? Was sind die Besonderheiten Ihrer Unternehmenskultur?

Eigeninitiative, Leidenschaft und verantwortungsvolles Handeln sind Voraussetzungen für erfolgreiche Projekte. Unsere Mitarbeiter genießen den Freiraum, Prozesse mitzugestalten und Ideen umzusetzen. Und werden dabei von den Kollegen unterstützt. Denn Kollegialität gehört bei uns zur Unternehmenskultur. Direkte Kommunikation wird bei uns gelebt, ob zwischen Kollegen oder zur und in der Geschäftsführung – unsere Entscheidungswege sind kurz.

Unser einjähriges Trainee-Programm mit Mentorensystem, Projektarbeit, zahlreichen Schulungen und direktem Einsatz beim Kunden im Projekt bereitet die Einsteiger optimal auf Führungs- oder Fachkarrieren vor.

Mit allen Mitarbeitern vereinbart die realtime Entwicklungsziele. Jeder Mitarbeiter kann sich so ganz individuell weiterentwickeln. In einem flexiblen Arbeitsumfeld, das Initiative und Ideenreichtum fördert, setzen wir auf engagierte und motivierte Menschen.


Wie heben Sie sich im Recruiting und der Betreuung von IT-Bewerbern von anderen Unternehmen ab?

Unseren Recruiting-Prozess gestalten wir so transparent wie möglich. Wir haben zum Beispiel kein kompliziertes Bewerbungsportal, bei uns bewirbt man sich ganz einfach per E-Mail. Auch unsere Karriereseite mit unseren aktuellen Stellenangeboten ist auf unserer Homepage leicht zu finden.

Rund 65 Mitarbeiter sind bei der realtime AG angestellt – und jeder ist anders. Das finden wir toll, denn wir lieben Spezialisten, Experten, Zahlenjongleure, Teamplayer und viele mehr.

Auf Persönlichkeit und Individualität legen wir besonderen Wert. Wir bieten anspruchsvolle und herausfordernde Tätigkeiten im SAP-Umfeld und schaffen somit eine dynamische und eigenverantwortliche Arbeitsumgebung – mit Freiraum für persönliche Entfaltung und Ideen. Das spiegelt sich auch in der langjährigen Zugehörigkeit und in den Karrierewegen unserer Mitarbeiter wider, zum Beispiel vom Trainee zum Beratungsleiter!

 

Spielen Social-Media-Kanäle für Sie im Recruiting Prozess eine Rolle? Wenn ja, welche?

Ja, sicher! Allerdings sind wir nicht auf allen Kanälen vertreten. Wir bauen dort Netzwerke aus, wo es sinnvoll ist und wir den Kontakt zu potenziellen neuen Mitarbeitern sehen. Vor allem Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn sind für uns wichtige Plattformen, um uns mit Talenten auszutauschen. Recruiting-Blogs, kununu, Twitter & Co. wiederum sind interessant für den Bereich Personalmarketing.

Gibt es für Ihre IT-Mitarbeiter spezielle Weiterbildungsprogramme und nicht-monetäre Anreize? Welche?

Gemeinschaftliche Arbeitsatmosphäre
Ab dem ersten Tag bei uns sind Sie in unser Team integriert: Unser Einstellungsprozess sorgt dafür, dass gleich ein Arbeitsplatz für Sie bereit steht und Ihre Teamkollegen für Sie Zeit haben.

Wir legen viel Wert darauf, dass sich unsere Mitarbeiter in ihrer Arbeit wiederfinden und ihre Passionen und eigenen Ideen einbringen können. In den einzelnen Kompetenzgebieten werden Mitarbeiter in Entscheidungen einbezogen.

Offene Kommunikationskultur
Offene Türen und offene Ohren machen unsere Kommunikationskultur aus. Der direkte Kontakt zur Geschäftsführung und den Abteilungsleitern ist jederzeit möglich und gewünscht. Flache Hierarchien ermöglichen es Ihnen, sich schnell bei Entscheidungen einzubringen. Regelmäßige, auch abteilungsübergreifende Besprechungen sorgen für den Austausch, der für kundennahe und innovative Entwicklung unverzichtbar ist.

TeamUp
In unseren vierteljährlichen Mitarbeitertreffen präsentieren Mitarbeiter aus verschiedenen Teams ihre aktuellen Arbeiten oder Projekte. Zudem unterstützt die realtime die Mitarbeiter bei der Teilnahme an Firmenläufen und organisiert Weihnachtsfeiern, Betriebsausflüge und Sommerfeste.

Wissensaustausch
Der Wissensaustausch wird gefordert und gefördert. Weiterbildungen, Seminare oder auch der Wissensaustausch in kleinen Gruppen sind Voraussetzung für motivierte Mitarbeiter, die mit Eigeninitiative, Leidenschaft und verantwortungsvollem Handeln erfolgreiche Projekte umsetzen. Bei der realtime ist man nie allein. Es gibt immer Kollegen, die hilfsbereit zur Seite stehen.

Flexible Arbeitszeitmodelle
Arbeit und Freizeit in Balance zu halten ist uns wichtig. Daher gibt es bei uns flexible Arbeitszeiten, Überstundenregelungen und Home Office.

Einstieg zum Aufstieg – Das E.ON Graduate Program

Aller Anfang ist schwer. Heißt es jedenfalls. Und so stehen dann auch viele Hochschulabsolventen vor der immer gleichen Frage, wie der Start in den Beruf und die Karriere am besten gelingen könnte. Möglichkeiten dazu gibt es reichlich, etwa durch die Bewerbung um eine freie Stelle und damit einen Direkteinstieg. Es geht aber auch anders, wie das internationale E.ON Graduate Program zeigt. Das E.ON Graduate Program (EGP) richtet sich speziell an solche Hochschulabsolventen, die später einmal international arbeiten möchten. Zeitgleich ermöglicht es einen Einblick in die vielen spannenden Betätigungsfelder der Energiewirtschaft.

Menschen mit Weitblick gefragt

Beides – berufliche Orientierung sowie Vorbereitung auf eine internationale Tätigkeit – sind für E.ON wichtige Aspekte. Schließlich ist kaum ein Markt so spannend und vielfältig, so voller Bewegung und Herausforderungen, wie der Energiemarkt. Und dafür braucht es Menschen mit Weitblick und unterschiedlicher Ausprägung. Das EGP ist genau auf diese Anforderungen ausgerichtet. Neben dem internationalen Schwerpunkt vermittelt es einen ersten Überblick im Konzern und gibt zugleich Einblick in die vielen verschiedenen Felder der Energiewirtschaft. Es bildet somit einen maßgeschneiderten Berufseinstieg für Absolventen der Informatik, der Ingenieurswissenschaften und Wirtschaftsingenieure, aber auch für Betriebs- und Volkswirte. Vorausgesetzt sie verfügen über ein hohes Maß an Flexibilität, internationaler Mobilität, Eigeninitiative und Teamgeist.

EGP Bild

Theorie und Praxis

In den ersten Monaten des insgesamt 24monatigen Programms lernen die Trainees zunächst ihren jeweiligen Schwerpunktbereich, die Kernaufgaben sowie das Energiegeschäft kennen. Dabei übernehmen sie schon frühzeitig eigenverantwortliche Aufgaben und arbeiten an interessanten Projekten mit, die sie sich zum Großteil sogar selbst aussuchen können. Als weitere Stationen warten dann unterschiedliche Konzerngesellschaften und Bereiche einschließlich eines etwa viermonatigen Auslandsaufenthalts bei einer der internationalen Konzerntöchter.
Die praktische Mitarbeit an konkreten Projekten ist allerdings nur die eine Seite der Programm-Medaille. Die andere besteht aus Trainingsmodulen zur persönlichen Weiterentwicklung. Diese Veranstaltungen geben einerseits einen Überblick über aktuelle Themen im Konzern und stärken andererseits das konzernweite Netzwerk. Auf dem Trainingsplan stehen dabei unter anderem Grundlagen der Energiewirtschaft, interkulturelle Kommunikation und Projektmanagement.

Mentor als beratender Partner

Bei all dem werden die Trainees nicht alleine gelassen, sondern im Gegenteil gleich doppelt betreut. So steht ihnen neben einem Ansprechpartner im Personalbereich während der gesamten Zeit ein persönlicher Mentor als Partner zur Seite. Er berät bei der individuellen Auslegung des Programms, öffnet durch sein Netzwerk Türen, vermittelt Kontakte und leistet auch bei der abschließenden Planung der Anschlussposition Unterstützung.

Individueller Zuschnitt

Neben der spannenden und interessanten Reise durch den Konzern sowie dem Kennenlernen verschiedener Gesellschaften und Geschäftsfelder hat das EGP noch einen weiteren großen Vorteil: Die fachliche Ausrichtung des Programms ist ganz auf die persönlichen Interessen und den jeweiligen Hintergrund des Einzelnen zugeschnitten. Gleichzeitig kann man sich durch die schon früh beginnende Zusammenarbeit mit Kollegen in den verschiedensten Bereichen ein eigenes Netzwerk aufbauen und ist somit schnell gut im Konzern verdrahtet. Beste Voraussetzung dazu, den Einstieg in den Beruf zum Aufstieg auf der Karriereleiter zu nutzen.

Bildquelle: E.ON Graduate Program

web on wheels Berlin am 06.05.2014 und Hack&Jump München am 21.05.2014

Du suchst einen Partner für deine Abschlussarbeit, Praktika oder eine Festanstellung? web-on-wheels Berlin bringt Studenten und Professionals der Studienrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Informationswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Software Engineering etc. zu spannenden Arbeitgebern und eröffnet völlig neue Perspektiven für Deine Zukunftsplanung.

Der web-on-wheels Shuttle bringt Dich am 06. Mai 2014 zu den attraktivsten Arbeitgebern in Berlin. Einen Tag lang kannst Du Kontakte zu Entscheidern knüpfen, Unternehmen und deren Tätigkeitsfelder kennen lernen sowie Gleichgesinnte treffen. Ganztägiges Catering und ein Get-together mit Feierabendbier runden den Kurzausflug ab. Die Teilnahme ist kostenlos. Sichere dir jetzt Deinen Platz für die nächste web-on-wheels Veranstaltung!
web on wheels berlin 2014

Hack&Jump München ist eine Kooperationsveranstaltung von IT-Unternehmen, schnell wachsenden Startups und Bildungsinstitutionen in München, die in Form einer Bustour Studenten und Absolventen die Attraktivität und Perspektiven am Standort näher bringt. Die Veranstaltung findet am 21. Mai 2014 im Rahmen der Münchner Web Woche statt.
logo hack_jump muenchen 2014
Weitere Informationen zu Hack&Jump München gibt es auf der Website von job-shuttle.com.

Nachgefragt bei Angela Neuschulz, IT-Recruiterin bei der Deutschen Bahn

Diese Woche haben wir uns mit Angela Neuschulz, IT-Recruiterin bei der Deutschen Bahn, unterhalten und schauen hinter die Kulissen des deutschen Großkonzerns.

Welche Position nehmen Sie im Unternehmen ein? Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich bin seit 2012 Recruiterin im neugegründeten Bereich Personalgewinnung der Deutschen Bahn. Wir haben unsere Personalgewinnungsteam regional aufgestellt. Zusammen mit meinen Kollegen arbeite ich am Standort Frankfurt und habe mich auf die Gewinnung von IT-Professionals für unsere Tochterunternehmen spezialisiert. Wir bieten ein breites Portfolio an Jobangeboten – Entwickler (w/m), Multiprojektleiter (w/m), Product Manager, Junior- und Senior Berater. Viele weitere Jobprofile werden in den kommenden Wochen auf unserer Karrierepage ausgeschrieben und von uns Recruitern beworben. Ich selbst habe Betriebswirtschaft mit Weiterqualifizierungen in Betriebspsychologie und Eignungsdiagnostik studiert. Meine beruflichen Erfahrungen habe ich zunächst in der Automobilindustrie erworben, schwerpunktmäßig in der Personalgewinnung, und diese nun bei der DB weiter ausgebaut.

Deutsche Bahn Mobility Logistics Logo

Was können IT-Bewerber von Ihrem Unternehmen erwarten?

Die Deutsche Bahn ist einer der größten und vielfältigsten Arbeitgeber Deutschlands. Uns ist besonders wichtig, dass wir unseren Mitarbeiter/innen mehr als einen interessanten und sicheren Arbeitsplatz anbieten – das gilt sowohl für IT-Berufe als auch für unsere anderen Berufsgruppen. Alle DB-Mitarbeiter erhalten umfassende Sozial- und Nebenleistungen und viele persönliche Vorteile über unsere Sozialpartner, wie eine betriebliche Altersvorsorge und Kinderbetreuungsangebote. Außerdem bieten wir weitere Zusatzleistungen und Sonderkonditionen, wie Freifahrten im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn.

Was sind die Besonderheiten Ihrer Unternehmenskultur?

Die Mitarbeiterzufriedenheit und damit auch die Kulturentwicklung ist ein zentraler Bestandteil unserer Konzernstrategie DB2020. Mit engagierten und zufriedenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wollen wir zu den zehn Top-Arbeitgebern in Deutschland werden. Dahinter steht die Überzeugung, dass zufriedene Mitarbeiter eine Voraussetzung für zufriedene Kunden und damit für den nachhaltigen Erfolg des Konzerns sind. Um unser Ziel zu erreichen, haben wir wichtige Handlungsfelder identifiziert und arbeiten nachhaltig an diesen:

  • Wir wollen qualifizierte Mitarbeiter nicht nur gewinnen, sondern vor allem auch langfristig binden.
  • Wir gestalten gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Führungskräften eine offene und partnerschaftliche Unternehmenskultur.
  • Wir leben Vielfalt und stellen Chancengleichheit sicher – für unsere Mitarbeiter und Führungskräfte.
  • Wir engagieren uns aktiv für eine Gesellschaft, in der wir selbst leben möchten.

Deutsche Bahn_IT

Wie heben Sie sich im Recruiting und der Betreuung von IT-Bewerbern von anderen Unternehmen ab?

Mit unserem ganzheitlichen Konzept vereinen wir unser Employer Branding mit unseren Recruiting -Aktivitäten. Unsere Kampagne „kein Job wie jeder andere“ kam bei unseren Zielgruppen sehr gut an – so auch bei Bewerber/innen aus der IT-Branche. Wir bedienen die passenden Kanäle, sprechen relevante Kandidaten zielgruppenspezifisch an und beziehen dabei regionale Besonderheiten des Arbeitsmarktes ein. Darüber hinaus sind wir als Recruiter zentrale Ansprechpartner für unsere Bewerber, informieren umfassend, sind auf Jobmessen präsent und pflegen unsere Netzwerke über die sozialen Medien.

Spielen Social Media-Kanäle für Sie im Recruitingprozess eine Rolle? Wenn ja, welche?

Wir sind über sieben Social-Media-Kanäle aktiv: Facebook, Twitter, Youtube, Google+, Xing, LinkedIn, und Kununu und nutzen diese, um die Vielfalt und Attraktivität der Deutschen Bahn als Arbeitgeber zu präsentieren sowie über spannenden Neuigkeiten zu berichten. Über Xing und LinkedIn sprechen wir zudem passende Kandidaten direkt an.

Gibt es für Ihre IT-Mitarbeiter spezielle Weiterbildungsprogramme und nicht-monetäre Anreize? Welche?

Flexible Arbeitszeiten und berufliche Qualifizierungen bieten wir allen Mitarbeiter/innen der Deutschen Bahn an. Ein-, um-, aufsteigen – bei der DB haben alle die Chancen sich ein Berufsleben lang weiterzuentwickeln. Mitarbeiter unserer Tochter DB Systel können beispielsweise anerkannte Zertifizierungen durch interne und externe Qualifizierungsprogramme erwerben. Zwei Beispiele sind die Projektmanagement Akademie (PMA) und die Systel Consulting Academy (SCA).

Herzlichen Dank für das spannende Interview und weiterhin viel Erfolg!

Karriere im SAP-Umfeld

Die Karriere als SAP-Berater gilt schon seit längerem als eine der attraktivsten und lukrativsten in der IT, gleichzeitig sogar als eine der sichersten. Aber was sind eigentlich die Aufgaben von SAP-Beratern? Und welche Chancen haben dabei Quereinsteiger? Im Folgenden geben wir einen kleinen Einblick in den Alltag eines SAP-Experten.

SAP-Berater bilden im ersten Schritt die Schnittstelle zwischen Fach- und IT-Abteilungen eines Unternehmens, ob sie nun als interne oder externe Berater im Unternehmen eingesetzt werden. Deshalb sollten sie fundiertes IT- und BWL-Wissen mitbringen, um beide Bereiche verstehen, analysieren und dafür Konzepte entwickeln zu können. Wirtschaftsinformatiker bringen dafür meist die besten Voraussetzungen mit, da sie fundiertes Grundlagenwissen in beiden Bereichen haben. SAP-Experten analysieren bestehende Software-Systeme (SAP-eigene oder fremde), um dann die Optimierung bzw. Neuausrichtung hinsichtlich der aktuellen Gegebenheiten im Unternehmen durchzuführen. SAP-Berater müssen komplexe Zusammenhänge erkennen und unterschiedliche Module analysieren sowie kombinieren können. So sind zum Beispiel die Module zur Personalwirtschaft und zum Rechnungswesen sowie die zur Logistik und Warenwirtschaft eng miteinander verzahnt. Dabei sind auch Kenntnisse der jeweiligen Branche unabdingbar, da die SAP-Lösungen meist branchenspezifisch aufgebaut sind. Grundsätzlich werden SAP-Lösungen vorwiegend von größeren Unternehmen genutzt, da diese sehr komplex sind; meist zu komplex für kleine und mittelständische Unternehmen.

Obwohl SAP-Berater sehr gute Gehalts- und Aufstiegschancen haben, müssen sie im Gegenzug auch umfangreiche Kenntnisse und entsprechende praktische Erfahrungen in ihrem Fachgebiet mitbringen. Mathematisches und prozessuales Denkvermögen sind dabei eine große Hilfe. Somit haben auch Quereinsteiger eine Chance, die diese Kompetenzen mitbringen. Nicht nur Wirtschaftswissenschaftlicher und Informatiker sind in der SAP-Beratung tätig, sondern auch Juristen, Geisteswissenschaftler oder Soziologen. Diese erlernen die nötigen Kenntnisse meist im Rahmen von Weiterbildungen bzw. SAP-Zertifizierungen. Notwendig für externe Beratungsjobs ist dabei auch uneingeschränkte Reisebereitschaft. SAP-Projekte dauern oft mehrere Monate wenn nicht sogar Jahre, sodass auch Durchhaltevermögen ein wichtiges Attribut erfolgreicher SAP-Berater ist. Insgesamt können sich erfahrene SAP-Berater ihre Jobangebote meist aussuchen, da die Auswahl vielseitig ist.

Nachgefragt zur LEARNTEC 2014 | Lernen mit IT (4.-6. Februar 2014)

Vom 4. bis 6. Februar 2014 wird die Messe Karlsruhe zum 22. Mal zur Plattform für „Lernen mit IT“. Die LEARNTEC wartet wieder mit einem reichhaltigen Programm und den Keyplayern der Branche auf. Auf der internationalen Fachmesse und Kongress können sich die Besucher mit Experten der Branche austauschen und sich zu den vielfältigen Themenfeldern des lebenslangen Lernens informieren. Wichtige Highlights sind hier zum Beispiel die Formate GAMES@LEARNTEC, e-PUB@LEARNTEC und das neue Label school@LEARNTEC.

Neben der Messe ist es jedes Jahr aufs Neue der Kongress mit hochkarätigem Programm, der nach Karlsruhe lockt. Auch in diesem Jahr konnten exzellente Keynote-Speaker verpflichtet werden: Der Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Professor Dr. Andreas Schlüter, spricht am Dienstag, 4. Februar 2014, über das Thema „Wirtschaft als Bildungsmotor und Bildungssponsor“. Dr. Marianne Janik, Senior Director Public Sector, Microsoft Deutschland GmbH, präsentiert direkt im Anschluss ihre Vision des „Klassenzimmers der Zukunft“. Am Mittwoch, 5. Februar, spricht Heiko Schmidt, Leiter Händlerentwicklung Deutschland, Audi AG, über die „Verzahnung von Lernen und betrieblichen Herausforderungen. Professor Dr. Martin Korte, Geschäftsführender Leiter des Zoologischen Instituts der Technischen Universität Braunschweig hält am Donnerstag, 6. Februar, über „Die Neurobiologie des Lernens“. Natürlich werden auch wieder Public Keynotes im Bildungsforum angeboten.

Learntec 2013

Der Kongress ist wieder in die fünf bewährten Stränge Didactics, Technology, Management, Specials und Workshop aufgegliedert. Wichtige Themen in diesem Jahr sind „Kollaborative 3D-Umgebungen“, „E-Publishing“, „OpenSpace MOOC und OER“ oder Serious Games Didactics“. Auch speziellere Themenbereiche werden im Kongress behandelt, zum Beispiel „Weiterbildung in den Gesundheitsberufen“, „Einsatz von Feedback-Systemen“ oder „Rechtsfragen beim E-Learning“.

Wir haben René Naumann von der LEARNTEC ein paar zusätzliche Fragen zur diesjährigen Messe gestellt:

Welche Position haben Sie bei der LEARNTEC 2014 inne? Bitte stellen Sie sich und das Messeformat kurz vor.
Mein Name ist René Naumann und ich bin seit 3 Jahren Projektleiter bei der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH für die Veranstaltung LEARNTEC und seit einem Jahr auch für die CLOUDZONE zuständig. Die Internationale Fachmesse und Kongress zum Thema Lernen mit IT ist seit über 22 Jahren der Treffpunkt der Bildungsbranche in der TechnologieRegion Karlsruhe. Aber nicht nur Experten tauschen sich auf der LEARNTEC zu den neuesten Bildungstrends und -technologien aus. Es werden anhand vieler Best-Practice-Beispiele interessante Inputs an die Besucher weitergegeben. Im Rahmen unserer Sonderformate wie school@LEARNTEC oder GAMES@LEARNTEC finden Fachbereiche ihre Bühne in einem kurzweiligen Umfeld. Zusammenfassend kann man sagen: die LEARNTEC bietet jedes Jahr aktueller denn je die neuesten Lerntrends!

Was können IT-Experten von der LEARNTEC dieses Jahr erwarten? Was sind die Besonderheiten der Messe?
Die Messe ist die wichtigste internationale Plattform für IT-gestütztes Lernen. Über 20 Jahre Kompetenz in Sachen Content und IT sprechen für sich und machen die LEARNTEC zu dem Branchentreffpunkt für E-Learning Anbieter und Akteure professioneller Bildung. Auf der LEARNTEC bietet die Bildungsbranche einen umfassenden Überblick und in zahlreichen Vorträgen auf der Messe und dem Kongress erfährt man alles, was man über IT-gestütztes Lernen wissen muss.

Welche technischen Trends und Neuheiten zeichnen sich für die diesjährige LEARNTEC ab?
Die meiner Meinung nach stärksten Trends sind im Bereich des mobilen Lernens zu finden. Lösungen für das Lernen auf Tablets oder Smartphones unterwegs sind bei vielen Ausstellern der Messe zu finden. Damit einhergehend zeichnen sich die cloud-basierten Lernlösungen als Trend auf der LEARNTEC ab. Das ermöglicht dem Lernenden am Computer und auch mobil auf dem Tablet oder Smartphone, vom selben Ausgangspunkt aus zu lernen.

Ein weiter Trend sind Augmented Reality-Anwendungen, mit denen die reale Welt um digitale Inhalte erweitert wird. So können erweiterte Informationen aus dem Internet zu realen Umgebungen abgerufen und direkt im Blickfeld angezeigt werden. Durch Entwicklungen wie zum Beispiel der Google-Glasses (ebenfalls auf der LEARNTEC zu sehen) werden solche Anwendungen in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch in Klassenzimmern werden digitale Lerninhalte stärker Einzug halten.

Die Lernwelten der Zukunft können auch auf der LEARNTEC erlebt werden. Die Trends hier: vernetzte Klassenräume, digitale Lehrbücher, und interaktive Whiteboards als „Schultafel“.

Von welchen IT-Trends der letzten Zeit sind Sie persönlich besonders begeistert?
Ich empfinde das Tablet als eine der größten Innovationen der letzten Zeit. Auch wenn bei ihrer Einführung fast niemand geglaubt hatte, dass jemand so etwas wie ein Tablet braucht, wenn es doch Laptops und Smartphones gibt. Ebenso spannend finde ich Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen. Mit der Entwicklung von Google Glasses und der VR-Brille Oculus Rift werden in naher Zukunft ganz neue Lernerlebnisse geschaffen werden. So kann man schon heute die Realität mit digitalen Daten erweitern und auch vollständig in 3D Welten eintauchen.

Herzlichen Dank für das interessante Interview und viel Erfolg für die LEARNTEC kommende Woche!