„Können Sie frei sprechen?“ Diese Frage am Telefon gilt nicht der verbalen Ausdrucksweise oder der Kommunikationsfähigkeit, sondern kommt meist von einem Headhunter. IT-Experten mit seltenen Qualifikationen erhalten in regelmäßigen Abständen Anrufe, ob sie an einem anderen Job interessiert sind. Diese Gespräche sollte man nicht abwürgen, aber trotzdem kurz halten: Name, Unternehmen, Kontaktdaten – sonst nichts. Alles Weitere sollte auf den Feierabend verschoben werden, damit der Kandidat wirklich frei sprechen kann. Dazwischen sollte man sich ein paar Tage Zeit nehmen. Wenn man nicht sofort verfügbar ist, macht man sich nicht nur interessanter, sondern hat auch Gelegenheit, sich über den Anrufer zu informieren, etwa zu seiner Seriosität und Erfahrung.
Im zweiten Gespräch wird es schon konkreter. Achtung: Die Präsentationsphase hat bereits begonnen. Das heißt: Wie und was besprochen wird, fließt schon als Information in die Bewerbung ein. Auch hier gilt die Regel: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Achten Sie darauf, dass das Gespräch strukturiert verläuft und Sie nicht einfach nur ausgefragt werden, sondern Einfluss auf die Inhalte und den Gesprächsverlauf nehmen. Sie sollten am Ende mindestens so viel über den potenziellen Arbeitgeber wissen wie er über Sie. weiterlesen →
Stellenausschreibungen lesen sich immer ganz toll: Da warten Traumjobs, gute Gehälter, dynamische Teams und hervorragende Aufstiegschancen. Doch ist das wirklich so? Stellenausschreibungen sind schließlich nichts anderes als Werbebotschaften – nur mit anderen Adressaten: den potenziellen Mitarbeitern. Und beim „War for Talents“ kann man davon ausgehen, dass sich Firmen viel einfallen lassen, um sich als attraktiver Arbeitgeber von der Konkurrenz abzuheben.
Doch wie kommt man an realistische Aussagen? Wie findet man heraus, wie es dort wirklich zugeht?
Zunächst einmal kann man die Medien durchforsten: Ist das Unternehmen schon negativ aufgefallen, etwa durch Massenentlassungen oder Probleme mit dem Betriebsrat? Wenn es bei einem größeren IT-Anbieter oder Anwenderunternehmen diesbezüglich einen Skandal gab, lässt sich der im Internet schnell finden. weiterlesen →

Wenn es einen Job gibt, der mit dem Stichwort „IT“ sofort in Verbindung gebracht wird, ist es der Beruf des Software-Entwicklers. Während die gesamte IT-Branche bereits sehr vielfältig an Berufsbildern ist, so bietet der Bereich der Software-Entwicklung selbst ebenfalls eine immense Vielfalt an Spezialisierungen.
Das Berufsbild des Software-Entwicklers kann grob in vier Bereiche eingeteilt werden: Web-Bereich, Desktopanwendungen, mobile Anwendungen und hardwarenahe Programmierung.
Im Web-Bereich beschäftigt sich der Software-Entwickler mehr mit Skriptsprachen wie Javascript, PHP, Coldfusion und Markuplanguages wie HTML. Das Ziel der Programmierung von Webanwendungen ist die Erstellung dynamischer Websites und umfangreicher Webapplikationen.
Bei Desktopanwendungen benutzt der Software-Entwickler komplexe Programmiersprachen wie C++, Java, C#, Delphi und erstellt alles von kleinen Softwaretools bis hin zu mächtigen Softwarearchitekturen. weiterlesen →
Je komplexer IT-Projekte werden, umso mehr Menschen sind involviert. Die verschiedenen IT-Professionals haben ihre speziellen Rollen, Fähigkeiten und Funktionen. Schnell erreichen Projekte eine Komplexität, bei der ein Teamleiter nicht mehr ausreicht. Das Leiten von großen Teams und Projekten ist der Job eines IT-Projektmanager.
Ein IT-Projektmanager ist in der Regel ein erfahrener IT-Spezialist. Er plant Projekte, legt Milestones fest, plant den Einsatz von Ressourcen (Zeit, Arbeitskraft) und erstattet Bericht gegenüber seinen Vorgesetzten (oftmals direkt die Geschäftsleitung). Der IT-Projektmanager trägt die Verantwortung für Erfolg und Misserfolg eines Projekts und ist auch oft die Schnittstelle zu internen und externen Kunden. weiterlesen →
Oftmals auch nur Sysadmin abgekürzt handelt es sich um eine extrem wichtige Position für das ganze Unternehmen. Ob nun die Bereiche Kommunikation, Archivierung oder Zugangsberechtigungen – der Systemadministrator trägt eine große Verantwortung.
Ein Systemadministrator zeichnet sich durch ein breites IT-Wissen aus. Für welche Bereiche ein Systemadministrator verantwortlich ist, hängt stark von der Größe und Struktur des Unternehmens ab. Der Job des Netzwerkadmins ist vor allem das Netzwerk, also die technische Infrastruktur. Der Telekommunikationsingenieur ist für die TK-Anlagen zuständig, der Anwendungsadministrators sichert den einwandfreien Betrieb der Softwarelandschaft und der Supporter betreut im ganzen Unternehmen die Anwender. Der Systemadministrator ist grundsätzlich vorrangig für die Hardware zuständig. Es ist aber nicht unüblich, dass er sich ebenfalls um das Netzwerk, Telekommunikation, Software und / oder die Anwenderbetreuung kümmert. Je nach Größe des Unternehmens arbeitet der Systemadministrator auch nicht allein. Er kann auch Leiter der Abteilung sein und ein Team bestehend aus oben aufgeführten IT-Professionals steuern. weiterlesen →
In der deutschen Wirtschaft gibt es derzeit rund 38.000 offene Stellen für IT-Experten. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, die der Verband BITKOM am 20.10.2011 in Berlin vorgestellt hat. Bei der repräsentativen Umfrage wurden 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt.
Laut Umfrage entfallen rund 16.000 der offenen Stellen für IT-Experten auf die ITK-Branche, der Großteil davon auf Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Software-Entwicklern. 84 Prozent der ITK-Unternehmen mit freien Arbeitsplätzen suchen Software-Spezialisten für die Entwicklung neuer Anwendungen. „Der Trend geht zu technisch und organisatorisch sehr anspruchsvollen Tätigkeiten, die eine fundierte Ausbildung erfordern“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bei den Anwendern von ITK-Lösungen in anderen Wirtschaftszweigen gibt es rund 22.000 freie Jobs. Hier suchen 59 Prozent der befragten Unternehmen IT-Administratoren, die für den reibungslosen Betrieb von Hard- und Software in der Organisation sorgen. weiterlesen →
01101000 = 01 IT-Arbeitgeber, 10 Fragen, 1000 Möglichkeiten. Hier präsentieren sich Arbeitgeber in einem kurzen Interview mit Ihrem HR-Verantwortlichen in Sachen IT. Kurz, knackig, informell.

Philipp Tauch
Leiter Personal
cellent AG
Branche: IT-und Organisationsberatung
Standorte: 11 in Deutschland (Fokus Süddeutschland), Österreich und der Schweiz.
IT ist unterstützende Funktion oder Kerngeschäft? Kerngeschäft
Anzahl der Mitarbeiter: 700
Was macht Ihr Unternehmen als Arbeitgeber einzigartig?
Zur Verstärkung unseres Teams brauchen wir keine Arbeitnehmer, sondern engagierte Menschen – Menschen wie SIE!
Wir suchen echte Berater- Persönlichkeiten, wobei ich die Betonung auf „Persönlichkeiten“ legen möchte, also einzigartige Menschen, die mit ihren individuellen Stärken und Charaktereigenschaften unser bereits starkes Team ideal ergänzen.
Bei der cellent haben Sie die Chance, in der obersten IT-Liga mitzuspielen: in einer Mannschaft, die für ihren Teamgeist bekannt ist. In einem faszinierenden Umfeld. Und hautnah dran am Puls aktueller technologischer Entwicklungen. Sie haben maßgeblichen Anteil am Erfolg eines dynamisch wachsenden, aber dennoch überschaubaren Unternehmens – und können all Ihre Eigeninitiative und Kreativität in die Waagschale werfen, weil gute Ideen nicht in überflüssigen Hierarchien untergehen. weiterlesen →
01101000 = 01 IT-Arbeitgeber, 10 Fragen, 1000 Möglichkeiten. Hier präsentieren sich Arbeitgeber in einem kurzen Interview mit Ihrem HR-Verantwortlichen in Sachen IT. Kurz, knackig, informell.

Hanna Kranz
Service Senior Human Resources Development and Recruiting
Steria Mummert Consulting AG
Branche: Unternehmensberatung
Standorte: In Deutschland: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg (Hauptsitz), Köln, Leipzig, München, Münster und Wien; Weltweit: 16 Länder
IT ist unterstützende Funktion oder Kerngeschäft? Kerngeschäft
Anzahl der Mitarbeiter: 1.700
Was macht Ihr Unternehmen als Arbeitgeber einzigartig?
Neue Wege zu beschreiten, hat bei uns Tradition. Bewahrt haben wir bei allem Wandel unsere Unternehmensphilosophie und die grundlegenden Werte unserer Servicekultur: Pragmatische, Ziel führende Empfehlungen als Grundprinzip, Fairness als Geschäftsethos sowie Kreativität, unternehmerisches Denken und Offenheit bei der Erarbeitung innovativer Lösungen sind Merkmale, die uns auszeichnen und uns in ihrer Kombination von Mitbewerbern differenzieren.
Unsere Mitarbeiter halten 20 Prozent des Kapitals der Steria Gruppe, was ihnen ein signifikantes Mitbestimmungsrecht einräumt, welches durch unser einzigartiges, partizipatives Governance-Modell noch verstärkt wird. weiterlesen →
In Unternehmen kommen viele Daten zusammen: Kundendaten, Daten über die eigenen Produkte oder Daten über die Belegschaft. Verschiedene Bereiche des Unternehmens müssen auf diese Daten zugreifen, sie verändern und neue Daten hinzufügen können. Viele Datenpunkte sind zudem miteinander verknüpft und natürlich muss deren Verlässlichkeit sichergestellt werden. Genau das ist der Job eines Datenbankentwicklers.
Der Datenbankentwickler braucht vor allem ausgeprägtes analytisches Denken. Er behält immer den Überblick wo Daten herkommen, gebraucht werden, und zu welcher Person oder welchem Gegenstand sie gehören. Er designt anhand der Bedürfnisse des Unternehmens die Datenbank und implementiert diese dann in der Praxis. In seinem Job braucht ein Datenbankentwickler Weitsicht: Die Struktur der Datenbank muss später so einfach wie möglich erweitert werden können. Er arbeitet mit komplexen RDBMS-Datenbanksystemen und kann mit SQL umgehen. Fortgeschrittene Datenbankentwickler erstellen dann nicht mehr einfache SQL-Abfragen sondern programmieren mächtige Stored Procedures. weiterlesen →
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